:: Verhaut Herrn Sathom

…wenn Ihr könnt. Wie? Einfach auf MyBrute.com gehen, wer ein Tänzchen wagen will, dort einen Brute – eine(n) putzig im Manga-Anime-Stil gestaltete(n) Krieger/in – erschaffen, und in der Arena, statt einen der dort als Gegner feilgebotenen Brutes herauszufordern, in der Direktsuche Herr Sathom eingeben – und schon kann man sich mit dem Genannten messen. Doch man sei gewarnt – Herr Sathom ficht eine freche Klinge!

Wem’s beliebt, der oder die mag den Herrn Sathom auch direkt über dessen MyBrute-Seite fordern, doch so man eine eigenständige Figur erschaffen und nicht automatisch zu Herrn Sathoms Lehnsgefolgschaft zählen möchte, wähle man den oben genannten Weg (siehe dazu am Ende des Artikels mehr).

Zur Erklärung:

MyBrute ist ein Online-Flash-Game mit angeschlossener Community, daselbst man rollenspielähnliche Figuren, eben die genannten Brutes, kreieren und diese gegen die anderer Comunitymitglieder antreten lassen kann. Die Kämpfe laufen automatisiert ab, entbehren also der direkten Eingriffsmöglichkeit, sind aber nichtsdestoweniger mehr als unterhaltsam und putzig anzuschauen, zumal die kleinen Schlagetote durch Erwerb von Erfahrungspunkten bald höhere Erfahrungsstufen erklimmen, was mit einem Zugewinn spezieller Fähigkeiten, Waffen oder Accessoires (zu welchen etwa Netze, Heiltränke und anderlei Rüstzeug gehören) einhergeht, welche im Einsatz zu beobachten immer neuen Spaß bereitet. Auch wohnt den munteren Balgereien ein Zufallselement gleich dem gewohnter Fantasy-RPG-Kämpfe inne, da nicht jede Aktion eines Kontrahenten, abhängig von dessen Eigenschaftswerten, von Erfolg gekrönt sein muß. Auch daß die niedlichen Radautüten neben den oben genannten Erweiterungen gelegentlich über Spezialwaffen verfügen, welche manchmal randomisiert bei Erschaffung oder Stufenanstieg zugeteilt werden, kann für Überraschungen seitens des Herausforderers sorgen, welcher sich vielleicht angesichts niedriger Eigenschaftswerte des erwählten Gegners einen zu leichten Sieg erhoffte.

Durch die Automatisierung des Getümmels muß man selbst nicht beständig online sein, um den eigenen Brute (oder die eigene Bruteline) in Auseinandersetzungen verwickelt zu sehen, denn jede(r) kann jede(n) fordern, ohne daß des Feindes Schöpfer anwesend sein muß. Stattgefundene Prügeleien können, so lange sie in der History-Leiste noch nicht von anderen verdrängt wurden, angeklickt und nachträglich bzw. erneut angesehen werden. Auch die Teilnahme an im Hintergrund ablaufenden Turnieren ist möglich, und wer mag, kann einem Clan beitreten oder einen solchen – dies aber erst ab Erreichen der 10. Erfahrungsstufe – selbst gründen.

Bei der Erstellung der streitlustigen Haudraufe kann zwischen einer Vielzahl von Gestalten gewählt werden, die ihrerseits farblich angepaßt werden können; von der Wiederholung gewisser Elemente lasse man sich dabei insofern nicht täuschen, als man nicht so bald alle möglichen Figuren gesehen hat.

Herr Sathom ist von diesem feinen Klamauk jedenfalls sehr angetan und hat großen Spaß daran – MyBrute macht außerordentlich viel Fez, und Herr Sathom befindet die muntere Klopperei für sehr empfehlenswert. Die visuelle Gestaltung ist ausgesprochen liebevoll und reich an Witz, wovon auch die lustig anzuschauenden, teils punkig, teils antik oder mittelalterlich, aber auch futuristisch oder postnuklear gestalteten Kämpfernaturen zeugen, welche als Dekoelemente der Seite fungieren, und die anzuschauen allein schon Augenschmaus bereitet.

Zuletzt noch der Hinweis, daß man einen Neuzugang auch direkt über die Seite eines vorhandenen Brutes erstellen kann, worauf der erste Kampf unmittelbar anschließend gegen diesen geführt wird, was jedoch dazu führt, daß der neue Brute zum Schüler (Pupil) des bereits existierenden, und dieser sein Meister wird. Ehe man das eigene kampflustige Männlein oder Fräulein statt über die Hauptseite über die eines anderen Spielers erstellt, sollte man also bedenken, ob man dies wünscht (die Gefolgschaft hat einige Konsequenzen wie etwa die, daß Erfolge des Schülers auch dem Lehrmeister Erfahrungspunkte bescheren; man kann auf diese Weise also clanunabhängige Gemeinschaften bilden, oder Figuren fördern, indem man auch Schüler für diese schafft und kämpfen läßt.) Soweit Herr Sathom bisher feststellen konnte, erhalten Erfahrungspunkte im Übrigen jeweils nur die Herausforderer (für verlorene Scharmützel jeweils weniger als für gewonnene), während Geforderte, ob siegreich oder unterlegen, bis auf einen entsprechenden Eintrag in der History-Leiste leer ausgehen – doch eine schöne Liste grüner Einträge schmeichelt ja auch dem trophäenfreudigen Ego.

Herr Sathom, der im Übrigen dem verdienstreichen und vorzüglichen Mitchman für  die Bekanntmachung mit diesem Spiele dankt, wünscht mit alledem viel Spaß und ruft denen, die sich mit ihm zu messen wagen, ein fröhliches Wohl bekomm’s entgegen.

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