:: Seltsam? Aber so steht es im Katalog! (Verschwörungstheorien I)

These 2: Die Verschwörungstheorie ist im Kern ultrakonservativ. Konsequenterweise appelliert die Verschwörungstheorie verdank des ihr innewohnenden konservativen, wirklich kritische Ansätze abweisenden Elements auch weniger an die wirklich Benachteiligten – die bereits Verarmten, Unterbezahlten, Ausgebeuteten – sondern an die bürgerliche Mittelschicht, die gewöhnlich vom „System“ profitiert, aber stets ein Abrutschen zu „denen da unten“ befürchtet. Die Angst etwa, daß jene Bewohner der Gosse amoklaufend den Bürgerkrieg entfesseln könnten und das Versprechen, dem braven Bürgersmann mit Auto, Kind und Kegel aufzuzeigen, wie er das, was er hat, retten könne, wie es etwa Herrn Ulfkottes Schauermärchen tun, kann nur diesen von Abstiegsängsten geplagten Bürger zur Lektüre entsprechender Schriften bringen, nicht jedoch den, der den Tag über Besseres zu tun hat, weil er bereits mit Überleben beschäftigt ist.

Um ein Beispiel zu nennen: es wurde ja bereits die Ähnlichkeit der in Herrn Viktor Farkas’ Schwarte „Unsichtbare Fronten“ prophezeiten Schrecken zur platonischen Staatslehre aufgezeigt. Beinahe das einzige heutzutage ohne Bauchschmerzen goutierbare Element der platonischen Politeia ist nun allerdings, daß Frauen – für die griechische Antike beispiellos – als absolut gleichberechtigt gedacht werden, sogar Kriegerinnen (Platons „Wächterstand“) werden oder weiter aufsteigen können. Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß Herr Farkas im genannten Buch moniert, die Verschwörer wollten nicht nur die Geschlechterrollen, sondern die Geschlechter als solche beseitigen. Irgendwie scheint ihm dies, ebenso wie die Kinderbetreuung außer Haus, ein Greuel zu sein.

Doch auch Herrn Ulfkottes Tipps für den bürgerkriegsgefährdeten Zeitgenossen in seiner Zukunftsvision sind ein gutes Indiz dafür, daß die Annahme eines gewissen Konservatismus  (wenn auch in anderer Hinsicht) nicht fehlgeht: Ratschläge wie der, sich Ackerland zu kaufen, sich eine Schützenvereinsmitgliedschaft zu leisten (da lernt man, Mutanten abzuknallen) und Lebensmittelvorräte zu horten, werden kaum an Leser adressiert sein, die jeden Cent zweimal umdrehen oder sich gar fragen müssen, wie sie über den nächsten Tag kommen (letztere sind eher die, deren avisierten Amoklauf das Zielpublikum von Herrn Ulfkottes Zukunftsroman  als Bedrohung empfinden soll). Sie richten sich an eine bürgerliche Mittelschicht, die traditionell konservativ, an sich aber mit jederlei politischer Verfassung einverstanden ist, so lang diese ihr nur Häuschen, Auto und Garage garantiert, und die genug Kohle hat, sich die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen zu Herzen zu nehmen.

Witzig (na ja, in Wirklichkeit eher erschreckend, und auch zum Kotzen) sind nebenbei bemerkt manche Publikumsreaktionen auf Herrn Ulfkottes Bürgerkriegsutopie, die Herr Sathom in einigen Blogs und Foren anläßlich einer Online-Suche nach Buchbesprechungen bzw. Rezensionen dieses Titels aufspüren durfte: viel Deppenpack findet’s gut, wobei sich als besonders irrsinnig der Betreiber eines komplett erbärmlichen Blogs erweist, in dem einem unter anderem auch widerwärtiger Schwachsinn über „Unrat aus der jüdischen Ecke“, „antifaschwuljüdischmuslimischsozialistischökologische Zecken-Lobbies“ (aufgepaßt, daß man auch ja keine Lobby vergißt, ne), AIDS-Verseuchungspläne via Antidiskriminierungsgesetz, die „Verschwulung der Familie“ dank Kinderadoption durch Homosexuelle, und ähnliche Jauche brechreizerregend entgegenschwappt: wo Ulfkotte gegen Konservative wettert oder von einem Aufstieg der Rechtsradikalen schreibt, sei sein Machwerk ein „wirres Durcheinander“, heißt es dort, wo er gegen Linke, Islam und Ausländer ist, „viel lesbarer und besser“, da stellt er plötzlich die „richtigen Fragen“. Selektive Wahrnehmung ist doch was Feines.

Ähnliche Ergebnisse zeitigen übrigens entsprechende Suchen nach Besprechungen anderer Werke Herrn Ulfkottes oder solcher des Herrn Farkas – Herr Sathom weiß gar nicht, was er widerlicher, besorgnis- und wuterregender finden soll: was da an gequirlter Scheiße an Zustimmung hochkocht, oder was es für Foren und Blogs gibt, und was für Menschen, die diese betreiben – eine wahre Höllenfahrt durch die Abgründe menschlicher Dämlichkeit und Erbärmlichkeit.

Herr Sathom legt übrigens keinen Wert drauf, die erwähnten bzw. zitierten Drecksblogs und –foren hier zu verlinken, weshalb die geschätzte Leserschaft zwecks Quellenschau sich leider selbst ein wenig umtun müssen wird, sorry – Herr Sathom kann nämlich, wiewohl er die dortigen Äußerungen als widerlich und brechreizerregend betrachtet, deren juristische Bewertung nicht wirklich einschätzen; es mag sein, daß sie noch im „Rahmen“ derer eines Herrn Rüttgers liegen, den ja (soweit herr Sathom weiß) bisher keiner angezeigt hat, aber Herr Sathom ist sich dessen nicht gewiß (daß Distanzierungen von verlinkten Inhalten Ärger vermeiden, ist übrigens ein Mythos.) Das deutsche Internetrecht ist hier so uneindeutig wie einigermaßen absurd – Herr Sathom könnte die Quelle jederzeit in einem Druckwerk angeben, aber online könnte es selbst bei eindeutiger Distanzierung und Linksetzung zwecks Kritik Ärger geben, weil er die Inhalte damit „zur Verfügung stellen“ würde. Auch umfängliche Recherche auf Rechtsanwaltsseiten ergab diesbezüglich kein klares Bild, vielmehr fand Herr Sathom sogar auf einer ansonsten sehr seriös formulierten Seite die Äußerung, wer sich auf Rechtsstreitigkeiten bezüglich der Verlinkungsfrage einlasse, würde vermutlich auch in einer Nußschale das Bermuda-Dreieck durchschiffen (was Herr Sathom eindeutig nicht vorhat). Herr Sathom ist sich bewußt, daß dies die von ihm selbst stets geforderte Quellenkritik erschwert, kann aber eben nur an seine LeserInnen (wie gefällt Euch das, ihr ultrakonservativen Hampelmänner, Herr Sathom benutzt das böse große I der familienzersetzenden Emanzen) appellieren, selbst Besprechungen bestimmter Titel und Autoren zu recherchieren – sie werden genug Gülle herumschwappen finden, so sie sich diese denn zumuten wollen.

Und weil Herr Sathom gerade dabei ist, noch ein Wort in eigener Sache: er verweist nämlich auf’s Publikum Ulfkottescher und Farkas’scher Machwerke ausdrücklich nicht in der Absicht, letztere (und ebenso wenig irgendwelche anderen genannten Autoren) weltanschaulich in die Nähe jenes Publikums oder der Ansichten desselben zu rücken. Was Herrn Ulfkotte angeht – manche seiner Kontakte sind zwar kritikwürdig (siehe Wikipedia-Biographie), doch will Herr Sathom ihm zugute halten, daß er vielleicht auch Beifall aus der falschen Richtung bekommt (so ging’s der über jeden Zweifel erhabenen Frau Ates ja auch), und ferner, daß gerade Angehörige jenes politischen bzw. ideologischen Spektrums, das man getrost als nationalistisch (möglicherweise auch rassistisch, jedenfalls xenophob) bezeichnen kann, Herrn Ulfkotte auch schmähen, da er sich diesem gegenüber auch schon ablehnend geäußert hat (so ganz klar ist sich Herr Sathom über Herrn Ulfkottes politische Ausrichtung nicht, unterstellt ihm jedoch gerade darum nichts; die bei Wikipedia aufgeführte Äußerung eines seiner Kritiker, Herr Ulfkotte habe kein „geschlossenes Weltbild“, findet Herr Sathom allerdings auch nicht hilfreich – denn unter „kein geschlossenes Weltbild“ kann man sich zwar irgendwie irgendwas Nebulöses vorstellen, so wie man halt will, aber da ein „geschlossenes Weltbild“ umgekehrt ideologische Verbohrtheit bedeuten kann, ist die Aussage schon wieder fast euphemistisch, wenn nicht ganz und gar eine Übersetzung von „keine Ahnung, wie der tickt“). Herrn Farkas’ Hintergrund hat Herr Sathom, er gesteht es offen, nicht weiter recherchiert – irgendwann muß auch mal Feierabend sein, er saß auch so schon ewig an diesem Artikel – und unterstellt hm daher auch keine spezifische ideologische oder politische Einstellung. Worum es Herrn Sathom lediglich geht, ist aufzuzeigen, welche Art Publikum sich unter anderem an solchen Schriften (bzw. selektiv an bestimmten darin enthaltenen Ideen) delektiert, und welche Angst- und Haßszenarien dieses Publikum umtreiben. So augenfällig, daß es kaum der Erwähnung bedarf, ist die Xenophobie, an welche die Bücher Ulfkottes (Erzählmotive islamische Verschwörung, Untergang des Abendlandes) und Farkas’ (bewußt herbeigeführte Zuwanderungsproblematik) appellieren, und die offenbar dem Empfinden des Publikums entspricht. Ängste – ausgedrückt durch Ausformulierung als Horrorszenarien – betreffen jedoch auch die Gleichstellung der Frau bzw. den Abbau von Geschlechterklischees, die mit einer Zerstörung des althergebrachten Familienmodells, in dem Mami, Papi und Kinder festgelegte Rollen zugewiesen sind, zusammengedacht werden („Abschuß“ der „klassischen“ Familie und Beseitigung der Geschlechter (und nicht „nur“ der Geschlechterrollen!) bei Farkas, „Verschwulung“ der Familie beim Publikum solcher Theorien). Kurz, es sind ultrakonservative Weltuntergangsszenarien, die da gesponnen werden.

Daß die im genannten Katalog feilgebotenen Schundschmöker tatsächlich ein eher konservatives Publikum anvisieren, erweist sich auch an weiteren annoncierten Titeln; auf die antiökologisch-antilinke Verschwörungstheorie Herrn Manns wurde bereits verwiesen, doch es kommt noch besser. Da wird (wiederum auf derselben Seite, auf der auch Frau Ates und Herr Broder firmieren, also in unmittelbarer Nähe zu deren Schriften, Seite 80 des Katalogs) ein lustiges Hörbuch anempfohlen, das sich gegen die (zugegebenermaßen lästigen) „Gutmenschen“ richtet, weil die nicht „Negerkuß“ sagen wollen und sich mittels Unterschriftenlisten engagieren, weshalb sie so schlimm sind, daß es „höchste Zeit“ ist, „sie loszuwerden“ (Werbetext – daß dieser hier ein wenig nach totalitärer Lösung klingt, bildet sich Herr Sathom sicher nur ein); sie haben nämlich „Verständnis für Terroristen“, bauen Krötentunnel und hindern einen durch all dies daran, sich zu entspannen, so eine Gemeinheit aber auch. Das Schundtaschenbuch „Unter Linken“ von Jan Fleischhauer, ebenfalls auf dieser Seite propagiert (in der November-Ausgabe allerdings mittlerweile abgelöst von Viktor Zastrows „Die Vier“ – nein, nicht die Musketiere oder die Phantastischen, sondern die ganz ganz tapferen Rebellen gegen Andrea Ypsilanti), stimmt hingegen ein in die konservativ-neoliberale Propaganda der letzten Jahre, und stellt in deren Tradition die Dinge in schönster Manier auf den Kopf: Linke, heißt es im Werbetext, müßten sich in Deutschland für ihre Ansichten nicht rechtfertigen (muß man das neuerdings, und tun Konservative oder Wirtschaftsliberale das etwa?), hätten ihre Meinung nicht im Volk, aber den „tonangebenden Kreisen“ flächendeckend durchgesetzt, und würden sich dabei doch oft irren (offenbar aber auch nur sie), zuletzt bei der Abwehr der Finanzkrise (Häh?!). Das Buch, schließt der Werbetext triumphierend, sei ein „Erkundungsfahrt durch das Herrschaftsgebiet des linken Imperiums“. Hmm. Hat Herr Sathom gar nicht mitgekriegt: daß die „tonangebenden Kreise“ – die letzte und derzeitige Bundesregierung, die Bänker, Großunternehmen usw. – allesamt eigentlich Linke sind, wir gar in einem linken Imperium leben, und daß es diese roten Teufel waren, die nicht rechtzeitig die Finanzkrise abgewehrt haben. Geh da schau her. Dies ist derselbe Blödsinn, den die 68er-Schmäher seit Jahren faseln: während sie die 68er und generell linksalternative Denkansätze (denen man ja nicht zustimmen muß) verunglimpfen bis zum Vorwurf der Psychopathologie, ihren Propagandakreuzzug der Geschichtsklitterung quer durch alle Medien führen, behaupten sie zugleich dreist, die Geschmähten wären hierzulande meinungsbestimmend und auch deshalb an allem schuld (Herr Sathom erlebte einst, wie sich ein solcher Anti68er in einer Talkrunde zu der Äußerung verstieg, die 68er hätten endlich nicht mehr die „geistige Lufthoheit an den Stammtischen“; die Äußerung ist prototypisch. An den Stammtischen, wie hier im Vorbeigehen frech suggeriert, hatten sie die nie). Da es auf Dummheit kein Monopol gibt, soll natürlich nicht verschwiegen werden, daß auch Linke ihre Verschwörungstheorien hatten, etwa die von der angeblichen Ermordung der RAF-Selbstmörder; Herrn Sathom scheinen aber – zumindest aktuell – die konservativen Verschwörungstheorien häufiger (siehe dazu aber auch unten; nebenbei bemerkt ist Konservatismus eine historische Wurzel der heutigen Konspirationstheorien; die Legenden um die Illuminaten etwa nahmen ihren Ausgang von Kreisen, die nach der Französischen Revolution diese als Machenschaft jenes Geheimbundes deuten wollten).

Zum Appell an die bürgerlich-konservativen Ängste paßt es ebenfalls sehr gut, daß die Überschrift zum Werbetext für Frau Ates’ Buch (das wo drin steht, daß Multikulti doof ist) lautet: „Multikulti – die unheimliche Gefahr!“ (Hervorhebung von Herrn Sathom). Unheimlich muß es auf jeden Fall sein, gefährlich mindestens, und ein Ausrufezeichen ist immer gut – da kommt doch gleich die apokalyptische Dramatik viel besser rüber. Wesentlich für das konservative Moment ist hier die Betonung der „Gefahr“ – der Appell an das dumpfe Gefühl der Bedrohung des Vertrauten, an die Mittelschicht-Paranoia, jenes Gefühl, von Gefahren umzingelt, beständig von zersetzender Zerstörung bedroht zu sein, einer Zerstörung, die zuerst die liebgewonnenen Werte unterhöhlt, welche den status quo und somit die eigene gesellschaftliche Position, das eigene Hab und Gut garantieren, und zuletzt physisch vernichtet, woran man hängt, es durch das Fremde, die Antithese des Eigenen, ersetzt (daß an dieser Vorstellung auch eine insgeheime Lust hängt, einmal beiseite gelassen). Ist ein Werk vielleicht ein wenig reflektierter und malt gar keine Apokalypse an die Wand, wie im Fall der Frau Ates (deren unter den eigentlichen Verursachern der von ihr beschriebenen Probleme populärer Ursachenerklärung Herr Sathom wie gesagt nicht zustimmt), dann wird halt im Werbetext dafür gesorgt, daß es bis zu Kauf und Lektüre wenigstens eine weitere apokalyptische Schrift scheint – ignorierend, was die Autorin denn tatsächlich beabsichtigt.

Man wird Herrn Sathom gegen seine Behauptung eines Konservatismus der Verschwörungstheorie möglicherweise einwenden, daß es ja auch linke Verschwörungstheorien gäbe; Herr Sathom hat dies nicht übersehen und wird sich wie gesagt demnächst in einem weiteren Artikel mit diesen auseinandersetzen – wobei er zu zeigen hofft, daß sie sich zwar an ein politisch links stehendes Publikum wenden (bzw. eines, das dort zu stehen von sich glaubt), im Kern jedoch ebenso konservativ ausgerichtet sind wie ihre gutbürgerlichen Geschwister (weil, was sich da im Publikum solcher Theorien für links hält, doch selbst dem Spießbürgertum angehört).

5 Kommentare zu „:: Seltsam? Aber so steht es im Katalog! (Verschwörungstheorien I)“

  1. Eine bessere Gliederung, weniger – sicher kluge aber im unmittelbaren Zusammenhang nicht unerlässliche – Einschübe und Straffung des Textes würden den Inhalt besser konturieren und die Abhandlung lesbarer machen.
    Vermutlich handelt es sich um eine Notizensammlung für ein Werk zur Definition des Literaturgenres der Verschwörungstheorie und ihrer Rolle und Wirkungen in der öffentlichen Debatte über drängende, von keiner Seite wirklich in jeder Hinsicht überzeugend beantwortete Fragen bzw. durch mehrere Fragen zusammenfassenden Themen

    1. Insgesamt stimme ich Dir durchaus zu, auch wenn mir nicht klar ist, inwieweit ausgerechnet Ranke-Graves dazu beigetragen haben soll, das „Matriarchat“ vom Ballast des Sagenhaften zu befreien. Ich empfehle übrigens bei Interesse das Werk „Männerphantasien“ von Klaus Theweleit, das, obwohl älteren Datums und teils chaotisch geschrieben und überbordend, einige interessante Beobachtungen zum Thema bereithält.
      Was die Eingangskritik betrifft, so ist der Text natürlich eine Polemik; man kann ihn als solche akzeptieren oder ablehnen, bzw. Polemik grundsätzlich für unzulässig halten, die von Dir befürchtete Wirkung bezweifle ich allerdings. Entstanden ist diese Polemik – wie andere in diesem Blog – aus der Überlegung heraus, allgemein gängige, medial verbreitete Klischees provokant aufzugreifen; beim Lesen Deiner Ausführungen scheint mir, daß sie – zumal ohne Erläuterung des theoretischen Hintergrunds, vor dem Du sprichst – außerhalb einer kleinen, ohnehin zustimmenden In-Group kaum Wirkung entfalten dürften. Das ist kein Mangel; ich arbeite jedoch einfach mit anderen Mitteln.
      Für den Hinweis auf Göttner-Abendroth bin ich dankbar und werde ihm nachgehen, möchte jedoch auch darauf hinweisen, daß sie wie Ranke-Graves nicht unumstritten ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Heide_G%C3%B6ttner-Abendroth#Kritik

    2. Da legst du den Finger in die Wunde; der Text ist zu lang, zu chaotisch, und entstammt einer Periode, in der ich kaum Zeit hatte, überhaupt zu bloggen, geschweige denn vernünftig zu straffen und redigieren. Ich plane immer mal wieder, das Thema erneut aufzugreifen und eingängiger zu gestalten, zumal ich zu einer geplanten Fortsetzung bisher nicht gekommen bin. Insgesamt bin ich wenig zufrieden damit, da geht einiges besser.

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